Parkplatzmanagement: freie Plätze per Video erkennen statt mit Sensoren
Kamerabasierte Systeme erkennen freie Stellplätze präzise, erhöhen die Sicherheit und ersetzen zusätzliche Sensorik, indem sie Überwachung und Parkplatzführung in einer Lösung bündeln.
Sie kennen das Bild: Autos kreisen genervt im Parkhaus, die Einfahrt staut sich, obwohl im hinteren Bereich noch reichlich Plätze frei sind. Während Fahrer Zeit und Nerven verlieren, bleiben Betreiber auf Haftungsrisiken, Streit um Schäden und Lücken in der Dokumentation sitzen. Mit moderner Videoerkennung lassen sich freie Stellplätze in Echtzeit anzeigen, Vorfälle lückenlos nachverfolgen und der Verkehr durch die Anlage spürbar glätten.
Was sich mit videobasierter Parkplatzbelegung ändert
Klassische Parkleitsysteme arbeiten mit Sensorik, die letztlich nur einen Zustand kennt: frei oder belegt. Ob es sich um Einparkhilfen am Fahrzeug oder installierte Präsenzsensoren handelt – sie erfassen punktuell, was direkt vor ihnen liegt, liefern aber keine Bilder und damit weder Kontext noch Beweise.
Kamerabasierte Lösungen gehen einen Schritt weiter. Netzwerkkameras überwachen Fahrspuren und Stellplätze dauerhaft, zeichnen in hoher Auflösung auf und nutzen integrierte Analytik, um Fahrzeuge zu erkennen und Stellplätze als frei oder belegt zu klassifizieren. Anbieter wie ECO Parking Technologies berichten bei kamerabasierten Parkleitsystemen von Erkennungsraten im Bereich von rund 99 % für belegte beziehungsweise freie Plätze. Gleichzeitig bleiben alle relevanten Vorgänge als Video dokumentiert.
Erfahrungsberichte großer Betreiber zeigen, wie sich das im Alltag auswirkt. Ein Handelskonzern wie Carrefour nutzt laut Axis Communications KI-gestützte Kameras, um verfügbare Stellplätze in Echtzeit zu erkennen und dem Parkleitsystem zuzuführen. Die Folge sind deutlich kürzere Suchzeiten und ein merklich entspannterer Verkehrsfluss, gerade zu Spitzenzeiten.
Der entscheidende Unterschied: Sensorik liefert eine Zahl, Video liefert ein Bild. Für modernes Parkplatzmanagement brauchen Sie beides – den präzisen Belegungsstatus und die visuelle Kontrolle, was tatsächlich passiert.

Vor- und Nachteile: Kameras gegenüber Sensortechnik
Sensorlösungen haben ihren Platz: Sie sind meist technisch überschaubar, pro Stellplatz klar abgegrenzt und erfassen Belegung, ohne Bilddaten zu erzeugen. In sehr sensiblen Bereichen kann das ein datenschutzrechtlicher Vorteil sein. Gleichzeitig bleiben sie blind für das Geschehen zwischen den Stellplätzen, an Ein- und Ausfahrten oder in dunklen Ecken.
Kamerabasierte Systeme nutzen dagegen jede optische Achse mehrfach. Eine sinnvoll platzierte Kamera deckt eine ganze Reihe von Stellplätzen, Wegeflächen und kritische Zonen wie Kassenautomaten oder Rampen gleichzeitig ab. Die gleiche Infrastruktur, die Kriminalität abschreckt, Kennzeichen liest oder Unfälle dokumentiert, speist auch Ihr Parkleitsystem mit Belegungsdaten und Verkehrsinformationen.
Studien, auf die TechPro Security und LVT verweisen, zeigen, dass sichtbare Kameras Parkkriminalität je nach Umfeld um bis zu etwa 50 % reduzieren können. Das College of Policing berichtet zudem von rund 13 % weniger Straftaten an Orten mit Videobeobachtung gegenüber vergleichbaren Bereichen ohne CCTV. Wer hier ohnehin umfassend überwacht, sollte die Kameras konsequent auch zur Belegungserkennung nutzen.
Eine kompakte Gegenüberstellung hilft bei der Einordnung:
Aspekt |
Kamerabasierte Parkplatzbelegung |
Sensorbasierte Parkplatzbelegung |
Abdeckung |
Eine Kamera überwacht viele Stellplätze sowie Zufahrten und Wege, inklusive Verkehrssituation. |
Ein Sensor misst in der Regel nur einen Stellplatz oder einen sehr kleinen Bereich. |
Informationsgehalt |
Belegung, Fahrtrichtung, Kennzeichen, Verhalten, Lichtverhältnisse und Vorfälle sind sichtbar und auswertbar. |
Meist nur Status frei/belegt oder ein Abstandswert, ohne Kontext oder Bild. |
Sicherheit |
Abschreckung, Beweissicherung, Unfall- und Vorfallsanalyse in einem System. |
Keine oder nur indirekte Sicherheitswirkung, keine Bildbeweise. |
Flexibilität |
Anpassbar per Software, erweiterbar mit Analytik, LPR, Cloud und Fernüberwachung. |
Änderungen erfordern meist Umbauten, zusätzliche Sensoren oder Neuverkabelung. |
Datenschutz |
Höhere Anforderungen an DSGVO, klare Konzepte und Transparenz nötig. |
Weniger personenbezogene Daten, einfacher in der Argumentation, aber auch weniger Mehrwert. |
In der Praxis bedeutet das: Wenn Sie ausschließlich wissen wollen, ob eine Handvoll Stellplätze frei ist, können Sensoren ausreichen. Sobald es um Sicherheit, Haftung, Verkehrsfluss und wirtschaftliche Steuerung größerer Flächen geht, liefern Kameras den deutlich höheren Nutzen pro investiertem Euro.

Sicherheit und Haftung im Blick behalten
Parkplätze und Parkhäuser zählen zu den riskantesten Zonen eines Geländes. TechPro Security verweist auf FBI-Daten, nach denen Parkflächen zu den häufigsten Tatorten für Eigentumsdelikte gehören und mehr als jeder zehnte Eigentumsdelikt dort stattfindet. LVT nennt jährlich rund drei Millionen Straftaten im Zusammenhang mit gestohlenen Fahrzeugen oder Aufbrüchen, mit einem erheblichen Anteil auf Parkflächen. LotGuard spricht davon, dass über ein Fünftel der Autodiebstähle in Parkplätzen oder Parkhäusern geschieht und dass Parkflächen etwa 2,5-mal häufiger von Eigentumsdelikten betroffen sind als Straßenparker.
Kamerabasierte Systeme adressieren gleich mehrere dieser Risiken. Sichtbare Überwachung wirkt abschreckend auf Diebstahl, Vandalismus und Übergriffe. Die Beweisfunktion ist ebenso wichtig: Anbieter wie Live Patrol und Resolute Partners betonen, dass Videomaterial bei Kollisionen, Sachschäden, angeblichen Stürzen oder Streitigkeiten objektiv klärt, was passiert ist – inklusive Zeitstempel, Kennzeichen und Bewegungsabläufen.
Fernüberwachung per Video (Remote Video Monitoring) verstärkt diesen Effekt. BOS Security berichtet aus überwachten Parkflächen von rund 40 % weniger Vandalismus, etwa 35 % weniger fahrzeugbezogenen Straftaten und deutlich geringerer unbefugter Nutzung, wenn Kameras aktiv und professionell live beobachtet werden. LotGuard beschreibt mobile, solarbetriebene Überwachungseinheiten mit Lautsprechern, Sirenen und blauen Signalleuchten, die als virtueller Wachschutz fungieren und bei verdächtigem Verhalten live ansprechen oder direkt Polizei und Sicherheitsdienste alarmieren können.
Für Betreiber geht es nicht nur um Kriminalität, sondern auch um Haftung. Live Patrol weist darauf hin, dass Kameras Glatteis, verschüttetes Öl oder herumliegende Gegenstände frühzeitig sichtbar machen. In Verbindung mit Live Monitoring können Betreiber Räum- und Reinigungsdienste gezielt ansteuern, das Risiko von Sturzunfällen senken und im Ernstfall nachweisen, wann welche Maßnahme ergriffen wurde. Das reduziert das Haftungsrisiko und stärkt die Position gegenüber ungerechtfertigten Forderungen.
Mit videobasierter Belegungserkennung kombinieren Sie all das: Jeder freie oder belegte Platz ist gleichzeitig eine überwachte, dokumentierte Fläche. So vermeiden Sie die typische Lücke, in der zwar Sensoren anzeigen, dass ein Platz belegt war, aber niemand belegen kann, was dort tatsächlich geschehen ist.

Technische Bausteine der Videoerkennung
Kameratypen und Platzierung
Für Parkflächen im Außenbereich sind robuste Kameras Pflicht. Avigilon und TechPro Security empfehlen für Parkplätze Gehäuse nach IP66 oder IP67 für Wetterschutz sowie IK10 für Vandalismusschutz. In der Praxis haben sich fest ausgerichtete Bullet-Kameras an Ein- und Ausfahrten, vandalismusresistente Dome-Kameras in niedrigeren Bereichen und Panorama-Kameras mit 180° oder 360° Rundsicht über größeren Stellplatzbereichen bewährt. Ergänzend kommen PTZ-Kameras zum Einsatz, um Auffälligkeiten heranzuzoomen oder kritische Zonen flexibel nachzuführen.
Die Platzierung folgt einem klaren Muster, wie es unter anderem von TechPro Security, Pavion und Live Patrol beschrieben wird: Ein- und Ausfahrten mit Kennzeichen und Fahrzeugen klar im Bild, alle Stellplatzreihen ohne Blindzonen, Fußwege und Treppenhäuser sowie dunkle oder entlegene Ecken. Auf Dächern oder in offenen Parkplätzen helfen Kameras an Masten, die unzugänglicher sind und zugleich einen größeren Sichtwinkel abdecken.
Gerade für autarke Lösungen im Außenbereich sind mobile, solarbetriebene Einheiten interessant. LotGuard und LVT zeigen, dass mobile Überwachungstürme mit integrierter Energieversorgung, LTE-Anbindung und hoher Kameraposition besonders für große, temporär oder saisonal genutzte Parkflächen geeignet sind, ohne Tiefbau oder Netzwerkkabel.
Intelligente Analyse und Parkplatzführung
Die Erkennung freier Stellplätze erfolgt heute per KI-Analytik direkt in der Kamera oder in einer Videoplattform. ECO Parking Technologies beschreibt sein FALCON-VISION-System als kamerabasiertes Parkleitsystem, das in Echtzeit Stellplätze überwacht, mit Kennzeichenerkennung kombiniert und sehr hohe Erkennungsraten für freie beziehungsweise belegte Plätze erreicht. Vision Detection Systems betont, dass intelligente Software Stellplatzbelegung in Echtzeit erfasst und Fahrer aktiv zu freien Plätzen leiten kann.
In der Praxis bedeutet das: Die Analytik erkennt Fahrzeugumrisse oder Parkmarkierungen im Bild, ordnet ihnen Stellplätze zu und aktualisiert ständig den Status. Diese Informationen fließen an Anzeigen, Apps oder Schrankensteuerungen. Gleichzeitig können dieselben Algorithmen Verhaltensmuster auswerten, etwa überhöhte Geschwindigkeit, Falschparken in Feuerwehrzufahrten oder blockierte Wege, und dienen so ebenfalls der Sicherheit.
Videoanalysen gehen deutlich über reine Belegung hinaus. Eagle Eye und andere Cloud-Anbieter setzen auf Linienüberwachung und Zählfunktionen, um Ein- und Ausfahrten zu messen, sowie auf Loitering-Analytik, um Fahrzeuge oder Personen zu erkennen, die zu lange an bestimmten Stellen verweilen. Avigilon empfiehlt Analytik, die verschiedene Fahrzeugtypen unterscheidet und Kennzeichen automatisch liest, um so Parkregeln, Reservierungen und Zugänge automatisiert durchzusetzen.
Cloud-Plattformen und Fernüberwachung
Klassische Videorecorder im Technikraum stoßen im Parkplatzumfeld schnell an Grenzen. Videoloft beschreibt, wie cloudbasierte Videoplattformen lokale Rekorder durch eine zentrale Cloud ersetzen oder ergänzen: Aufzeichnungen liegen redundant außerhalb des Standorts, sind vor Diebstahl oder Hardwareausfällen geschützt und lassen sich von überall aus einsehen. Ein britischer Parkraumbetreiber bezeichnete die Cloud-Wiedergabe mit schneller Suche und Zoom als „Gamechanger“, weil Vorfälle deutlich schneller recherchiert werden konnten.
Eagle Eye und Een stellen heraus, dass Betreiber mit Cloud-VMS mehrere Parkflächen über eine Oberfläche verwalten, live überwachen, Aufzeichnungen herunterladen und Video mit Kennzeichendaten, Zeit und Ort durchsuchen können. Das senkt den Aufwand für Betrieb, Wartung und Updates, weil Softwareaktualisierungen zentral eingespielt werden und keine lokale Serverlandschaft gepflegt werden muss.
In Kombination mit Fernüberwachung (Remote Monitoring), wie sie BOS Security, LotGuard oder Resolute Partners anbieten, entsteht eine durchgehend aktive Sicherheitsarchitektur: Kameras melden verdächtige Muster, KI filtert Fehlalarme, und geschulte Operatoren greifen per Lautsprecher oder mit Polizeialarm ein. Für Betreiber bedeutet das eine 24/7-Überwachung ohne durchgehende Präsenz eines Wachschutzes vor Ort – besonders attraktiv für große oder abgelegene Außenparkflächen.
Praxisleitfaden für die Umstellung
Wer heute noch ausschließlich auf Stellplatzsensoren setzt, verschenkt Potenzial. Eine Umstellung auf videobasierte Parkplatzbelegung gelingt in klaren Schritten.
Zuerst sollten Sie den Zweck definieren. Geht es primär darum, die Parkplatzsuche zu verkürzen, oder stehen Sicherheitsrisiken, Haftung und Einnahmensteuerung im Vordergrund? In den meisten Fällen ist es sinnvoll, wenigstens die Ein- und Ausfahrten, die Hauptfahrgassen und die Stellplatzreihen gleichzeitig abzudecken. So verknüpfen Sie Belegung, Verkehrsfluss und Sicherheit von Anfang an.
Danach folgt die Bestandsaufnahme. Welche Kameras sind bereits vorhanden, in welchem Zustand, mit welchen Blickwinkeln und Anschlussmöglichkeiten? Viele Cloud-Anbieter wie Videoloft oder Eagle Eye betonen, dass sich bestehende Kameras häufig weiterverwenden lassen. In der Praxis lassen sich oft vorhandene CCTV-Systeme per Cloud-Adapter und Analytik aufrüsten, statt alles neu zu bauen.
Auf dieser Basis planen Sie die Architektur. Für ein einzelnes Parkhaus mit stabiler Netzwerkinfrastruktur kann eine lokale Aufzeichnung mit optionaler Cloud-Spiegelung ausreichen. Für verstreute Außenflächen, etwa mehrere Filialparkplätze oder Logistikareale, sind autarke, solarbetriebene Einheiten mit LTE-Anbindung und zentralem Cloud-VMS meistens wirtschaftlicher und schneller zu skalieren. LotGuard und andere Hersteller zeigen, dass mobile Einheiten oft in unter einer halben Stunde in Betrieb genommen werden können und nur eine Stellplatzfläche benötigen.
Anschließend binden Sie die Analytik ein. Starten Sie mit klar abgegrenzten Zonen, etwa einer Parkebene, und prüfen Sie, wie zuverlässig die Erkennung freier Plätze funktioniert. In dieser Phase sollten Sie systematisch testen: Stimmen Anzeige und Realität über mehrere Tage hinweg überein, wie reagiert das System bei Regen, Schnee, Gegenlicht oder dicht parkenden Fahrzeugen? Die Erfahrungen aus Systemen wie FALCON-VISION oder den von Axis beschriebenen Parklösungen zeigen, dass hohe Genauigkeit erreichbar ist, wenn Kameraposition, Bildqualität und Kalibrierung sauber umgesetzt sind.
Parallel müssen Datenschutz und Compliance sauber aufgesetzt werden. In der EU gilt die DSGVO; sie verlangt klare Zwecke, möglichst datensparsame Auswertung, begrenzte Aufbewahrungsdauer und transparente Hinweisschilder. Ihr Datenschutzbeauftragter sollte frühzeitig eingebunden werden, insbesondere wenn Kennzeichenerkennung, Personenanalytik oder cloudbasierte Speicherung über Ländergrenzen hinweg eingesetzt werden.
Zuletzt geht es um Betrieb und Feinjustierung. Hersteller wie Pavion und TechPro Security empfehlen regelmäßige Wartung: Linsen reinigen, Blickfelder prüfen, Firmware aktualisieren und Analysemodelle bei Bedarf nachschärfen. In der Praxis bewährt es sich, Alarmregeln und Dashboard-Ansichten periodisch anhand realer Vorfälle anzupassen, um Fehlalarme zu reduzieren und relevante Ereignisse schneller zu erkennen.
Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt den Nutzen: Angenommen, in einer Innenstadtgarage suchen täglich 300 Fahrzeuge durchschnittlich drei Minuten nach einem freien Platz. Wenn kamerabasierte Führung diese Zeit vollständig einspart, entfallen 900 Minuten Suchverkehr, also 15 Stunden unnötige Fahrerei pro Tag. Weniger Stau, weniger Emissionen, zufriedene Nutzer – und eine Anlage, die objektiv sicherer und besser dokumentiert ist.
Häufige Fragen zur Video-Parkplatzüberwachung
Wie zuverlässig ist die Erkennung freier Plätze per Video?
Die Zuverlässigkeit hängt von Kameraqualität, Standortwahl und Analytik ab. Systeme wie FALCON-VISION von ECO Parking Technologies berichten von Erkennungsraten im Bereich von rund 99 % für belegte Stellplätze, wenn Kameras korrekt ausgerichtet und kalibriert sind. Beispiele wie das Parkraummanagement bei Carrefour zeigen, dass sich freie Plätze in Echtzeit zuverlässig erkennen und in die Nutzerführung einbinden lassen. Wichtig ist, dass Sie die Erkennung bei unterschiedlichen Licht- und Wetterlagen testen und problematische Zonen – etwa sehr enge Stellplätze oder überdachte Bereiche mit starken Schatten – bei Bedarf mit zusätzlichen Kameraansichten absichern.
Ist Videoerkennung datenschutzkonform umsetzbar?
Ja, wenn sie mit einem klaren Konzept umgesetzt wird. Viele der beschriebenen Lösungen konzentrieren sich auf Fahrzeuge und Stellplätze statt auf Personen und nutzen Funktionen wie Kennzeichenerkennung ausschließlich für definierte Zwecke wie Zugangskontrolle oder Beweissicherung. Entscheidend sind transparente Hinweisschilder, nachvollziehbare Löschfristen und eine saubere Rollen- und Rechteverwaltung für den Zugriff auf Live-Bilder und Aufzeichnungen. Cloud-Anbieter wie Videoloft und Eagle Eye heben Verschlüsselung und redundante Speicherung hervor, was Datensicherheit und Integrität unterstützt – rechtlich ersetzt das jedoch nicht ein sauberes DSGVO-Konzept auf Betreiberseite.
Lohnt sich die Kombination aus Video und wenigen Sensoren?
In speziellen Szenarien kann eine Kombination sinnvoll sein, etwa in besonders sensiblen Bereichen, in denen Sie bewusst auf Bildaufnahmen verzichten wollen, oder in Zonen mit schwierigen Sichtverhältnissen, in denen Sensoren eine robuste Ergänzung sind. Für die meisten Außenparkflächen liefert Video allein den größeren Mehrwert, weil Sie mit der gleichen Infrastruktur Belegung, Sicherheit, Verkehrsfluss und Haftung gleichzeitig adressieren. Sensoren ohne Bilddaten können dort als einfache Statusmelder dienen, wo zusätzliche Kameras wirklich keinen Mehrwert schaffen.
Am Ende zählt ein klares Zielbild: Wenn Sie Parkplätze nicht nur verwalten, sondern als sensibles Sicherheits- und Komfortthema verstehen, ist die Umstellung auf kamerabasierte Belegungserkennung ein konsequenter Schritt. Wer hier sauber plant, robuste Technik für den Außenbereich einsetzt und Datenschutz ernst nimmt, schafft eine Lösung, die zuverlässig arbeitet, rechtssicher dokumentiert und den Parkplatz von einer Problemzone zu einem berechenbaren, sicheren Baustein der gesamten Sicherheitsarchitektur macht.

Referenzen
- https://www.acresecurity.com/blog/parking-lot-access-control
- https://www.airgarage.com/resources/best-camera-based-parking-system-for-mixed-use-developments?srsltid=AfmBOookOczrSCUaySCQuiBKNwM5Hjg3rhTrm2H_XyQ2RRUEoMeMYkO7
- https://www.avigilon.com/blog/parking-lot-cameras
- https://newsroom.axis.com/blog/surveillance-parking-management
- https://www.ecoparkingtechnologies.com/blog/5-ways-camera-based-parking-guidance-improves-safety
- https://europarkingservices.com/how-cctv-enforcement-enhances-car-parking-space/
- https://www.lvt.com/blog/benefits-of-high-resolution-cameras-in-parking-lot-security
- https://parkingguidancesystems.com/parking-surveillance-benefits/
- https://parkinglogix.com/openspace-ai-camera/
- https://resolutepartners.com/how-live-video-monitoring-can-help-keep-your-parking-garage-covered/










